Stuttgart. Un-Artig.

Un-artiges Stuttgart?

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Stuttgart. Imperfekt.

Hitze frisst Stadt.

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Copy Shop. Hier nicht.

Eigentlich will ich nörgeln. Es ist so heiß, diese Stadt ist so auto-fixiert und ich sehne mich nach Wasser. Viel Wasser. Aber ich habe keinen Grund zu nörgeln – bin wundervoll bekocht worden, die Stadt versteckt sich in der Sommerpause und ich wurde zu einem Spaziergang “genötigt”. Perfekter Gang: Parkplatz gleich vor dem Killes-Berg. Kühle, nasse (nicht feuchte) Luft schlägt uns entgegen – leider auch eine Bratwurst. Wer die Bratwurst angezündet hat? Wir haben es nicht erfahren.

Wasser floss denn, Füsse kalt, Blumen duften.

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NIKON Coolpix S33. Kein Spielzeug, aber auch.

Nein, die Libelle war tot bevor sie zum Shooting plaziert worden ist. Und die Kinderknarren in dieser Gallerie machen vielleicht nur für mich Sinn. Ist aber auch meine Gallerie. Die kleine NIKON (Pinkie) hat jedenfalls echt was drauf und mit etwas Lightroom werden die Pix noch cooler. Sonnenbrille ist empfohlen.

 

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NIKON Coolpix S33 – mein Test

Liebe Tech-Freaks, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein. Ich war es auch.

Es geht diesmal um High-Tech, versteckt in einer NIKON Coolpix S33. Bitte? Aktuell kostet das Ding gerade mal 90.-€! Eben. Ich wollte eine Kamera (Fotoapparat) die in jede (meiner) Taschen passt, die (etwas) wasserdicht und staubgeschützt ist und soviel Daten liefert, dass sich auch noch was bearbeiten lässt. Für wenig Geld. Voilá, das Internet war sich einig und das Stück kam binnen 48 Stunden. Und in Pink! Dazu später.

Also ausgepackt und erstmal drum herum geschlichen. Das Ding soll Fotos machen? Dann das Handbuch geblättert und zum Glück die erste gute Überraschung: Der Akku wird nicht nur über USB geladen (kann aber), sondern ist wechselbar. Das Eis war gebrochen. Haben die NIKON-Leute noch mehr Gutes vollbracht? Haben sie! Das Menue ist idiotentauglich. Aber noch besser, das Ding ist wasserdicht – jedenfalls taucht es tiefer als ich unter der Dusche. Und wenn es mal abtaucht ist Pink schon sehr hilfreich. Aber dazu, wie gesagt, später.

Gestern war nur warm-up. Aber die Ergebnisse waren sehr cool. Coolpix eben. Da hat das Marketing mal nicht übertrieben.

Heute dann der echte Test: Bad Urach. Wir wollten irgendwo hin und nach etwas Google und Wikipedia sind wir hin – ca. 70km. Erstmal nur wegen des Wasserfalls (42m). Dann hat sich aber nach der Befragung einer älteren Dame ergeben, dass die Ruine ebenfalls COOL sei. Also haben wir das ganze Programm gemacht (ohne einen Fuss in Bad Urach gelassen zu haben. Zumal sie im Supermarkt nicht mal das eigene Wasser anbieten.)

Und die Bilder? Sehr okay – wenn auch mit Abstrichen. Das Gute zuerst: Das Kameralein hat eine Menge drauf, wenn man sich als Vollformat-DSLR-Fetischist mal fallen lässt. Alleine, weil die Kamera so winzig ist, finden sich neue Perspektiven und vorallem Mut zu Lücken. Einfach mal drauf halten. Und sie wiegt nichts. Man kann rumlaufen, hoch und runter stapfen und immer ist eine Kamera zur Hand. Die Belichtung habe ich eine Stufe tiefer eingestellt und gut war’s.

Point and shot. Klar, man trixt etwas an der Maschine vorbei und jagt alle Daten nochmal durch Lightroom und vielleicht was anderes, aber das ist ein Freak-Ding.

Das gewünschte Ergebnis zählt. Und damit bin ich sehr zufrieden.

PRO:

Preis, Wasserdicht bis 10 Meter, 13+MP, winzig, handy

NEG:

der Kontrastumfang ist eine Katastrophe, nur JPGs

FAZIT:

Die S33 von NIKON ist eine sehr gute Immerundüberall-Kamera. Nicht geeignet für Beauty and Fashion, aber absolut super für Menschen, die Fotografie als Bildermachen betrachten, nicht als Kopier-Werkzeug.

PS: Pink? Wieso pink? Antwort: Wieso nicht. Eine schwarze Kamera hat jeder.

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Badetag. Ökoaktiv.

Sommer 2015, ja, Du bist anders als Deine Vorgänger und egal ob Dir der Klimawandel den Rücken stärkt oder nicht, Du hast zum richtigen Zeitpunkt geschwächelt. Danke!

Merke: Ist der Bach auch noch so klein, wirf den Hitze-Frust hinein.

 

 

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Maulbronn – eine Zeitreise

Fotolizenz nicht vergessen! 3.-€ an der Hauptkasse.

PS: Kulturpolitik ist so eine Sache. Einerseits haben sie Mikroorganismen in den Wänden, die den Zerfall von Putz, Mauerwerk und Gemälden beschleunigen, andererseits sitzen sie auf einem Schatz, den sie nie bezahlt haben. Eine Fotolizenz (“Ohne Stativ”, “nicht kommerzielle Verwendung”) für besagte 3 Euronen kann diese Lücke kaum füllen. Und Stolz oder Bewusstsein für das eigene/nationale Erbe ist angesichts der massenhaften Verbreitung von Lichtbildern auch kein wirkliches Argument. Die Fotolizenz hat ein gutes: es gibt einen hübschen Aufkleber (den ich hier nicht darstelle).

Wichtiger erscheint mir die Frage, wie man das Geld herbei bekommt, um wenigstens den Stand von 2015 zu erhalten, denn der unbezahlte Schatz soll ja noch länger strahlen. Immerhin ist die Anlage ja echt cool und in einem Zustand, der mich jedenfalls träumen lässt.

Vielleicht hat es längst statt gefunden, aber ich würde mich mit den CSR-Leuten von BAYER und BASF zusammen tun. Erstens haben die wirklich Geld (sorry Marijn, dass ich das ausplaudere) und zweitens die Kapazität sowohl fachlich als auch historisch. Vorallem BAYER bekennt sich zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung, hat sowohl eine beachtenswerte Kunstsammlung wie auch ein Archiv, aber insbesondere (dank “Jugend forscht”?) und der Kommunikationsabteilung, Köpfe, die wissen, wie man gut da steht. Der Bayer-Song war ein Wurf. Jetzt darf es bitte weltwichtiger werden. Mit oder ohne Airship.

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